Wissen. Wahrnehmung. Vermittlung. Seite 92

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92 DIE TAGUNG WISSEN WAHRNEHMUNG VERMITTLUNG KULTURGESCHICHTE IN DER ÖFFENTLICHKEIT handelt Durch den Wiederaufbau eines dezidiert bürgerlichen Baus inmitten des höfischen Dresden als Initiative aus der Bürgermitte ist auf demokratischem Wege etwas Neues ent standen in dem sich das Alte wiedererkennen lässt Auch ist dort sehr deutlich zu erkennen was an originaler Substanz wieder genutzt und was insgesamt neu hinzugefügt wurde Üb rigens ist zu bemerken dass bei diesem Thema ein hohes Maß an Emotionalität im Spiel war Hubertus Hinse Ist es deswegen nicht angebrachter bei der Dresdner Frau enkirche nicht von einer Rekonstruktion sondern von einem Modell im Maßstab 1 1 zu sprechen DiskutantIn Ich möchte anknüpfend an das Thema der Rekonstruktion ge rade auch die aktuelle Diskussion um die Cadolzburg erwäh nen Hier stellt sich die Frage in anderer Form Vor Ort gibt es ebenfalls noch die Verlusterfahrung des Zweiten Weltkriegs Es ist der Wunsch nach einer Rekonstruktion und Nutzung auch als Veranstaltungsort vorhanden Die Aufgabe ist also die Spuren der Geschichte die nicht wiedergutzumachen sind in einer nur welcher Form zu zeigen und zugleich dem Be dürfnis nach Wiederherstellung des ursprünglichen Raumein drucks entgegenzukommen Dr Michael Henker Man sieht auch in dieser Diskussion dass sich der Begriff des kulturellen Erbes immer wieder wandelt Wichtig ist dass wir definieren was wir darunter verstehen und was bewahrt werden soll Schlussdiskussion Dr Sebastian Karnatz Gibt es nach diesen zwei Tagen so etwas wie einen minimalen Grundkonsens über die Kriterien was gute Vermittlungsarbeit bei historischen Themen ausmacht Hubertus Hinse In meinen Augen ist dies vor allem die interdisziplinäre Ko operation zwischen den verschiedenen Fachleuten


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