Wissen. Wahrnehmung. Vermittlung. Seite 115

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115ABSCHLUSS KULTUR IN DER ÖFFENTLICHKEIT ZWEI BEISPIELE VOR ORT In nichts drückt sich vielleicht die hohe Pflichterfüllung von der König Ludwig III in allen seinen Handlungen geleitet wird rein äußerlich so sehr aus als in dem wie wir erfah ren für den Monat November noch bevorstehenden Umzug in den Königsbau der Residenz aus dem Wittelsbacher Palais Hier das gemütliche Heim des Patriziers wie es die liebevolle Hand der Gattin schuf vereint mit der Familie dort die stei fen repräsentativen Räume die die Trennung der Familie in weitentlegene Räume bedingen und die eine längst verschwun dene Zeit die noch Berührung mit dem alten Goethe und den Romantikern hatte verstand und liebte 26 Lässt sich dieser Spagat von Entfremdung und Lust auf das nackte Leben auflösen Lässt sich die Vergangenheit als Tab leau vivant als lebendes Bild belauschen und welcher Ver mittlungsarbeit bedarf es dabei Dass das höfische Zeremo niell entgegen dem Zeitungsvorbehalt tatsächlich alles andere als nur steif war dass vielmehr seine Kulissen sich ideal zu einer Reflexion über Leben und Maske über offen und verbor 26 Die Residenz des neuen Königs In Bayerischer Kurier 6 11 1913 S 3 gen eignen zeigt ein Tableau vivant das im Rahmen der Resi denztage Bayreuth 2012 bei der Kostümführung Die schöne Maske oder wie man ein barockes Gesicht schminkt insze niert wurde Exemplarisch sind in dem Bild die Rollen verteilt Abb oben Jenseits der Absperrung lässt die Darstellergruppe Ç KOSTÜMFÜHRUNG der Darstellergruppe Club Rocaille


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